I am deeply thankful for what happened 20 years ago. Berlin currently seems to be one big party.
I am deeply ashamed for what happened 71 years ago. Do we still remember it?
09.11.09
07.11.09
Lauftagebuch 7.11. – ein bissl Spielerei und ein bissl Angeberei ;-)
Posted by kanzelschwalbe under Sport | Schlagworte: Lauftagebuch |Leave a Comment
Gestern habe ich das Training wetter- und dunkelheitsbedingt aufs Laufband verlegt.
Damit wäre heute eigentlich Ruhetag gewesen.
Aber morgen wird´s dann auch wieder knapp von der Zeit her (warum muss es auch im Winter so früh dunkel werden????)
Ich hab mich doch entschlossen, noch ein wenig laufen zu gehen.
Allerdings nicht den „langen“ 10 km Lauf, den ich ursprünglich vor hatte.
Aber „nur so“ kurz laufen wollte ich auch nicht.
Wie gut, dass hier auch einiges an Höhenmetern zurückzulegen ist, wenn man das will.
Also habe ich kurzerhand einen Berglauf eingeplant. Die Runde, die ich schon vor Monaten mal gelaufen bin. Kräftig runter und dann heftig wieder rauf. Ich hoffe, mein Knie hat mittlerweile auch schon vom Training profitiert.
Heute bin ich sie allerdings in anderer Richtung gelaufen, weil da das Gefälle nicht ganz so heftig ist- die Steigung dafür umso mehr
.
Die Einzelnen Facts zum Lauf lassen sich fast nicht beschreiben.
Ich bin „runter“ ganz locker gelaufen, eher das Tempo gedrosselt. Dennoch sagt mir der FR, er habe als Höchsttempo mal 4:43 gemessen.
Insgesamt waren es 6,2 km in 44,11 min.
Damit habe ich die geplanten 25 Wochenkm fast geschafft.
So, und jetzt kann ich ein wenig mit meinem tollen GPS gestützten Trainingscomputer angeben, der mir das alles toll in Grafiken umrechnet.
Voila: So sah das Höhenprofil heute aus:
Und der pace für den jewiligen Km orientiert sich natürlich gaaaanz stark am Geländeprofil.
Da ist heute wirklich alles drin gewesen:

05.11.09
Cupido
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Book review |Leave a Comment

Einer der fesselndsten und zugleich gruseligsten Thriller, den ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Eine Jurastundentin bekommt ungebetenen Besuch in ihrem Appartement.
Jahre später, sie ist mittlerweile Staatsanwältin, ist sie in den Fall ihres Lebens verwickelt.
Ihr Privat- und Berufsleben scheinen sich durch den Fall nicht mehr trennen zu lassen, sie verliert zusehends die Kontrolle über ihr Leben.
Einzig ihr Psychiater scheint ihr Halt zu geben, doch da ist dann noch Dominik.
Doch je weiter der Fall fortschreitet, scheint auch dieser letze Halt zu bröckeln.
Jilliane Hoffmans „Cupido“ nimmt die Leserinnen und Leser auf fesselnde Art und Weise hinein in die Abgründe der menschlichen Seele. Meisterhaft gewährt sie Einblicke in die dunkelsten Ecke der Psyche des Täters sowie die bröckelnde Fassade des Opfers.
Ich bin wirklich kein Hasenfuß beim Lesen von Krimis. Bei diesem habe ich aber darauf geachtet, dass die Haustüre immer gut verschlossen war.
Jilliane Hoffmann
Cupido, 480 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb. (2. Mai 2005)
ISBN-10: 3499239663
€ 9. 95
31.10.09
31. 10. AD 2009
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Kirchenjahr, Kunst und Kultur, Musik |Leave a Comment
Im Mendelssohnjahr dieses:
Happy Reformation-day!!
30.10.09
Wenn die Pfarrerin dreimal klingelt
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Pastoraler Alltag, Seelsorge |[3] Comments
Es heißt ja immer, die Pfarrerin macht zu wenig Besuche.
Doch wenn sie mal unterwegs ist, so wie heute, dann sind die potentiellen Besuchten oft nicht zuhause.
Von geplanten 4 Besuchten waren 2 nicht zuhause.
Ich frage mich ja immer, ob die tatsächlich weg sind oder die Glocke nicht hören. Schließlich besuche ich ja meist ältere Leute.
Wie oft soll ich also läuten?
Oft genug, dass die Leute die Chance haben, die Glocke zu hören.
In genügend großem Abstand, ohne dass es aufdringlich wirkt.
Nach wie viel mal klingeln zücke ich den Stift und kritzle auf den Briefumschlag „gerne hätte ich Sie persönlich besucht, aber ich habe Sie leider nicht angetroffen. Wenn Sie dennoch ein Gespräch wünschen, lassen Sie es mich bitte wissen. Viele Grüße Pfarrein Kanzelschwalbe“?
Meine Standartantwort ist: Dreimal ist genug. Dann muss der Stift her.
28.10.09
Glückwunsch!
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Frauen im Amt, Kirche allgemein, News |[2] Comments
Nun ist die Wahl also gelaufen. Ich habe es live im Internet gesehen.
Margot Käßmann ist EKD-Ratsvorsitzende.
Glückwunsch und Gottes Segen zu diesem großen Amt.
27.10.09
Livestream
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Ins Netz gegangen |1 Comment
Hier kann man die EKD-Synode und die Wahlen zum Präsidium sowie zum Ratsvorsitzenden (m/w) morgen live verfolgen.
27.10.09
Bereit sein
Posted by kanzelschwalbe under Gott und die Welt | Schlagworte: Pastoraler Alltag, Seelsorge |1 Comment
Zwei Wochen im Jahr trifft es mich- der Bereitschaftsdienst der Notfallseelsorge.
Wie es ist, mit dem Piepser und der damit verbundenen Spannung zu leben, habe ich hier beschrieben.
Aber was tun, wenn das Ding wirklich losgeht?
Wichtig ist, dass man innerlich vorbereitet ist, weiß, was als nächstes dran ist.
Nicht nur im Blick auf die Professionalität, sondern auch auf sich selbst.
Was ziehe ich an, wenn mitten in der Nacht der Piepser geht?
Ich habe daher immer ein paar Jeans, meine Trekkingschuhe, Oberteile für das Zwiebelsystem entsprechend der Jahreszeit, einen Schal und eine warme Jacke (im Winter) bereit liegen. Klar kommt über die ganze Chose dann noch die Einsatzjacke, die mich als offizielle Einsatzkraft ausweist.
Das Outfit mag nicht das am professionellsten aussehende sein, aber es ist praktisch. Einsatzorte sind selten „schöne“ Orte, oft ist man Wind und Wetter ausgesetzt. Da sind feste Schuhe und warme Kleidung (da vergeht schnell mal eine Stunde) unabdingbar, um sich selbst voll und ganz auf den Einsatz konzentrieren zu können.
Ich habe auch selbstverständlich neben Piepser, Handy und Einsatzkoffer immer meinen Geldbeutel dabei. Da ist z. B. der Dienstausweis drin.
Auch eine Flasche Mineralwasser ist von Vorteil. Ideal wären sogar mehrere kleinere Fläschchen im Einsatzkoffer, um diese evtl. auch Betroffenen anzubieten. Aber das wird ganz unterschiedlich gehandhabt.
Auch einen Müsliriegel oder so habe ich für mich griffbereit, und sei es nur, um ihn auf dem Weg zum Einsatzort noch schnell zu essen. Das gilt besonders für Einsätze in der Nacht, wenn der Blutzucker etwas unten ist.
Auch das ist Selbstsorge, die erst eine professionelle Sorge für andere ermöglicht.
Da ich selbst bei Nachteinsätzen um einen Gang ins Badezimmer nicht herumkomme (ohne Kontaktlinsen kann ich nicht Auto fahren), putze ich mir auch noch schnell die Zähne, kämme die Haare und wasche mir das Gesicht. Auch das brauche ich für mich, um gut und professionell arbeiten zu können.
Nicht zu vergessen, noch auf die Toilette zu gehen, ehe man das Haus verlässt. Klingt vielleicht blöd, aber wer weiß, wann es die nächste Möglichkeit gibt.
Als unschätzbaren Vorteil für den Ernstfall hat es sich erwiesen, mir immer wieder in Gedanken zu überlegen, was ich mache wenn…..
Heute früh um 5. 53 Uhr ging der Piepser.
25.10.09
Schon länger habe ich nicht mehr über´s Laufen geschrieben. Das heißt aber nicht, dass ich wieder aufgegeben hätte. Im Gegenteil. Das Laufen ist zu einem so regelmäßigen Bestandteil meines Lebens geworden, dass ich nach zwei Tagen ohne „Auslauf“ schon ziemlich ungenießbar werde.
Heute gabs mal wieder einen richtig schönen Lauf, bewusst langsam geplant- mittlerweile auch durch Satellitentechnik unterstützt und überwacht dank Garmin FR 305. Frau gönnt sich ja sonst nix.
Mittlerweile sehen die Läufchen bei mir schon so aus.
9,27km; 1:06:40; 604 kcal; HFavg 161; pace 7:12
Das schönste ist: Meine Gelenkprobleme sind fast nicht mehr vorhanden.
