In den vergangenen drei Tagen war ich mit knapp 300 KonfirmandInnen und einem entsprechend großen Mitarbeitendenteam auf Konficamp.
Wir hatten jede Menge Spaß, gute Begegnungen und Zelte mit fließend Wasser.
Sprich- es war ziemlich nass auf dem ganzen Gelände.

Nach einem Regenguss standen einige Zelte unter Wasser und schnell verwandelte sich das Gras in eine große Matschfläche.
In vielen Zelten war es nicht mehr möglich zu schlafen, da sonst Isomatten und Schlafsäcke durchgeweicht wären.
Aber als spontanes und flexibles Leitungsteam wurde schnell ein Notplan gemacht und ein Massenquartier im Haus eingerichtet.

Trotzdem wollten einige Konfis- meist Jungs- einfach nur heim.
Sie riefen per Handy bei Mama oder Papa an und ließen sich dann abholen und heimchauffieren.
Dabei haben sie voll was verpasst.
Ausgerechnet Jungs mit der großen Klappe, die immer so auf Abenteuer aus sind.
Und ganz ehrlich- ich frage mich, warum die Eltern dann gleich und sofort Taxi spielen.
Damals- also früher- als es noch keine Handys gab, konnte man doch auch nicht gleich bei Mama oder Papa anrufen.
Und ausgerechnet Jungs- ich komme noch immer nicht drüber weg. Riskieren den Ruf, ein Weichei oder ein Warmduscher zu sein. Nur weils ein bissl (arg) nass im Zelt ist.

Anders meine Mädels. Die hielten tapfer durch- Ehrensache- und auf die Frage, ob jemand von ihnen heim wolle, schaute mich eine Konfirmandin vorwurfsvoll an und ihr Blick fragte nur, wie man an so etwas überhaupt nur denken könne.
Tja.
Mädels- Ihr seid einfach klasse.
Und die Jungs die dem Regen ebenfalls trotzten: Ihr seid richtige Konfis und keine Weicheier!
I am so proud of you! ;-)

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Der Regenbogen, der gestern Abend über dem Zeltplatz stand

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Schwalbenfüße- leider nicht nur dreckig sondern auch Handyqualität

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Und so sah der Eingang zum Hauptzelt heute morgen aus.

Da fällt mir nur noch die inoffizielle Nationalhymne Neuseelands ein: