Mit den „Psalmenübertragungen nicht nur für Kinder“, wie es der Untertitel sagt, hat das Team der Herausgeberinnen und Herausgeber ein Buch für die Praxis geschaffen.

109 Psalmen wurden in eine zeitgemäße Sprache übertragen, ohne jedoch den vertrauten Klang der Lutherübersetzung aufzugeben. Alle Psalmen haben Kehrverse, die es ermöglichen, den Psalm auch mit Kindern zu sprechen, da diese dann den einfach zu merkenden Kehrvers sprechen können. Desweiteren gibt es auch noch Psalmen aus unserer Zeit, sowie eine Anleitung zum Formulieren eigener Gebete.

Die Psalmen sind nach Nummern geordnet, jedoch steht bei jedem Psalm noch ein Vorschlag zur thematischen oder kirchenjahreszeitlichen Verwendung. Auch ein gutes Stichwortverzeichnis im Anhang macht den Gebrauch einfach.

Ich verwende diese Psalmenübertragungen oft in Familiengottesdiensten, doch sind sie, wie es der Titel sagt, nicht nur für Kinder.

Dir kann ich alles sagen, Gott
Verlag am Birnbach, 2007
ISBN 978-3-86508-510-8
191 S.
€ 13.80

Diese Erfahrung habe ich gestern in zwei ganz unterschiedlichen Lebensbereichen machen dürfen.
Und das, wo Geduld garantiert nicht meine oberste Tugend ist.

Montags ist ja immer Pferdetag.
Meine Reitlehrerin krächzte mir schon am Stall entgegen, dass sie krank sei und nicht unterrichten könne. Ich solle einfach selber gemütlich reiten, zumal Pferdi am Samstag und Sonntag mit einer anderen Reitbeteiligung auf Turnier war. (einmal Dritte und einmal gewonnen!).

So ritt ich also so vor mich hin- ich hatte die meiste Zeit die Halle alleine.
Ich weiß ja, worauf ich achten muss. Hände ruhig, Beine ruhig, äußere Zügel ran und Körperspannung. Kling einfach, ist es aber nicht. Wer reitet weiß das.
Und siehe da- auf einmal klappten die Dinge, mit denen ich in den letzten Wochen so gekämpft habe. Sauberes Galoppieren und Abwenden auf den Zirkel. (Das Problem ist nicht das Pferd, sondern sitzt im Sattel!)
Heute klappte es wiederholt.
Überhaupt geht die Galopparbeit immer besser. Das, woran ich vor einem Jahr noch richtig zu kämpfen hatte, geht so langsam. Immer ruhigeres, gleichmäßigeres Galoppieren, ohne gleich nach einer Zirkelrunde vor lauter Vorwärtstreiben außer Puste zu kommen (ich- nicht das Pferd!) Kontrolliert und vor allem richtig sitzen. Langes Bein, mitschwingen und dem Pferd genügend Zügel geben, ohne die Verbindung aufzugeben.

Wow- Geduld zahlt sich aus. Und auch die Hartnäckigkeit, dranzubleiben. Immer wieder zu üben, in vielen kleinen Schritten.

Und ich habe gelernt, dass das gleiche auch für das Gebet gilt.
Seit Monaten liege ich der himmlischen Chefetage in den Ohren mit einem ziemlich ungewöhnlichen (weil viele Leute eingebunden sind) Anliegen.
Seit Wochen keine Rückmeldung von einer der wichtigsten beteiligten Personen. Hat sie meine Email überhaupt bekommen? Woran hängt es. Keine Antwort ist immer doof. Sogar eine negative hilft beim Planen.
Heute war Deadline. Denn ich muss ja wissen, ob es weitere Schritte in diese Richtung gibt und wenn ja, wie diese aussehen.
Wenn ich ehrlich bin, war ich in den letzten Tagen hin und hergerissen zwischen Aufgeben und irgendwie doch noch hoffen.

Gestern morgen aber- kurz vor knapp- kam dann doch die entscheidende, positive Email jener eben erwähnten Person.
Jetzt kann die Sache konkret angegangen und geplant werden.

Ich merke- im Gebet ist es wie beim Reiten: Dranbleiben. Hartnäckig sein. Und geduldig.
Immer wider „üben“. Wenn es einmal nicht klappt, dann nicht aufgeben, sondern weitermachen.
Geduld und Hartnäckigkeit zahlen sich aus.
Aufm Pferd und im Gebet.

It´s always the first Friday in March: The women´s world day of prayer.
Each year an other country is in the focus of this ecumenical movement.

This year it´s Papua New Guinea which is in the centre of attention.
Women of all denominations from PNG worked out the liturgy, select hymns and songs from PNG and also provide some information on the social, cultural and historic background of the country with a special focus on women.
This year´s liturgy reflects on the theme „we are many but one in Christ“

It is wonderful to have in mind that people around the world pray the same liturgy, sing the same hymns and join and connect in faith and prayer for the people and country of Papua New Guinea (or in other years other countries).

I´ve been to many WWDPs so far- it is always great to be reminded to be part of the world-wide church. This year´s theme makes it very clear.

I will join the music team tonight- play the guitar and some drums. And I look forward to sharing a simple but original meal from PNG.
But each year my personal highlight is the closing hymn: „The day thou gavest, Lord, has ended“.
I love that hymn. It reminds me that that our common faith in Jesus Christ brings people together from around the world.And whenever I sing it, I think of a very dear friend in NZ, who loves this song as much as I do. Particularly the fourth stanza. It says that somewhere in the world there is always someone who prays and praises God as the sun moves forward to the west and brings other peoples the light and love of God.

And: Although it´s called „Women´s world day of prayer“ – menfolk is also invited!
So come and join into the world wide ecumenical movement of prayer and shared faith.

And isn´t this year´s picture particularly beautiful?
2009motivpapuaneuguinea

Allen regelmäßigen und zufälligen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich ein gutes und gesegnetes neues Jahr!
Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch weiterhin immer mal wieder vorbeischauen würdet.

To all regular and frequent readers of this blog my best wishes for 2009!
I´d be more than happy if you come along every now and then.

 

Gebet am Altjahrsabend

Wir schauen zurück

auf das Jahr, das vergangen ist,

Gott unseres Lebens.

Vieles hat es uns gebracht:

Freude, Glück und Erfüllung,

Kummer und Leid,

Trennungen, die weh getan haben.

Wir schauen zurück und übergeben dir alles,

was da war an Beglückendem und an Bedrohlichem.

Nimm es auf bei dir, damit wir frei werden,

altes hinter uns zu lassen,

und das Gute mitzunehmen,

um getrost in das neue Jahr zu gehen.

 

 

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

 

EG 1, 5

Here I found a blessing for justice offered by The Most Rev. Katharine Jefferts Schori, Presiding Bishop of The Episcopal Church (USA).

May God bless you with discomfort,
At easy answers, half-truths, and superficial relationships,
So that you may live deep within your heart.
May God bless you with anger,
At injustice, oppression, and exploitation of people,
So that you may work for justice, freedom, and peace.
May God bless you with tears,
To shed for those who suffer from pain,
rejection, starvation, and war,
So that you may reach out your hand to comfort them
and turn their pain to joy.
And may God bless you with enough foolishness,
To believe that you can make a difference in this world,
So that you can do what others claim cannot be done.
Amen.

Amen!