I smply refuse 2 write like this. Not evn 4 txting.
looks silly & immatur.
its vry cmmn in nz. Evn adults do it. Well educated adults evn.
I dont wanna be an adult with this nnsnse.
srry folks!

Our „liturgical vestments“ aren´t real vestments. It´s the good old preaching gown with geneva-strips.
Talar_a
Although many people nowadays regard that garb as vestments with a deeper liturgical meaning.
It´s not liturgic. It has an academic background.
Basta.

Altough albs and stoles are allowed in my (lutheran!) church and get more and more common.
I don´t know if I´d wear alb and stole if I had one- that´s currently out of question because it´s a matter of money.

But I surely learned about the long tradition of liturgical vestments in some denominations. And I must say, some are really beautiful.

But, thanks to Peacebang, I came across some other vestments. Which are uggggggggly. Which shouldn´t be worn. Because they are distracting. They are liturgical fahion no gos.
No. Don´t eva wear them. Nononono!

This way for some amusement.

My „favourite“

Leider bin ich erst heute auf den Blog der Braut des Lammes gestoßen.

Besonders amüsant finde ihre treffenden Beschreibungen in Form eines Kirchenknigges.

Hier ein kleiner Auszug:

Betet man bei einer Gottesdienstform „mit Bewegung“ – etwa einem Kreuzweg – mit, so lasse man große Gegenstände am besten in der Bank oder auch in der Sakristei und trage sie nicht mit sich, von Station zu Station. (Wer mein Jünger sein will, nehme seinen Rucksack und seine Tuba auf sich und folge mir nach…)

Das kommt in einer evangelischen Kirche zugegebenermaßen eher selten vor. Aber dennoch empfiehlt sich auch hier bei verschiedenen Gottesdienstformen tendentiell weniger Marschgepäck. Empfahl unser Herr und Meister ja seinen Jüngerinnen und Jüngern aus gutem Grund. ;-)

Höchst eigenartig, aber immer öfter anzutreffen, ist die Manier, Zelebranten und versammelte Gemeinde während eines Gottesdienstes so zu behandeln wie etwa die Tiere im Zoo, indem man zum Beispiel werktags während einer Heiligen Messe mit zwei Kindern vorbeischneit und während(!) der Predigt(!!) des Dompropsts(!!!) mit den Kindern eine Führung mit ausführlichen Erklärungen veranstaltet: „Und der Mann da drüben…“ Gewöhnlich trägt man dabei Holzclogs bzw. klingt, als käme man direkt vom Hufschmied.

Auch das gefällt mir außerordentlich gut.
Ich weiß nicht, ob ich es mir als Predigerin verkneifen könnte, während der Predigt entsprechende Kommentare in Predigtform von der Kanzel zu lassen. Meine Gemeinde würde unter den Bänken liegen vor Lachen.
Aber sooooo viele Touris kommen zu uns auch nicht in den Gottesdienst. Diejenigen, die mal kamen, haben sich ruhig reingeschlichten und dann anständig benommen. Hatte danach sogar ein sehr nettes Gespräch mit denen. Es soll ja schließlich auch Touris geben, die wissen, wie man sich in einer Kirche benimmt.

Den Beitrag, liebe Braut, kann ich nur voll unterschreiben. Und herzlich drüber lachen.

They’re Back! Church Bulletins: Thank God for church ladies with typewriters — misspellings, bad sentence construction or choice of words all make for fun reading. These sentences actually appeared in church bulletins or were announced in church services (and if not they were made up very well):

Enjoy!!! ;-)

The Fasting & Prayer Conference includes meals.

———————————————————-

The sermon this morning: ‘Jesus Walks on the Water.’ The sermon tonight: ‘Searching for Jesus.’

——————————————–

Ladies, don’t forget the rummage sale. It’s a chance to get rid of those things not worth keeping around the house. Bring your husbands.

——————————————–

The peacemaking meeting scheduled for today has been canceled due to a conflict.

——————————————–

Don’t let worry kill you off – let the Church help.

——————————————–

Miss Charlene Mason sang ‘I will not pass this way again,’ giving obvious pleasure to the congregation.

——————————————–

For those of you who have children and don’t know it, we have a nursery downstairs.

——————————————–

The Rector will preach his farewell message after which the choir will sing: ‘Break Forth Into Joy.’

—- — — ——————————–

Irving Benson and Jessie Carter were married on October 24 in the church. So ends a friendship that began in their school days.

——————————————-

At the evening service tonight, the sermon topic will be ‘What Is Hell?’ Come early and listen to our choir practice.

——————————————–

Please place your donation in the envelope along with the deceased person you want remembered.

——————————————–

The church will host an evening of fine dining, super entertainment and gracious hostility.

——————————————–

Potluck supper Sunday at 5:00 PM – prayer and medication to follow.

———————————– ———

The ladies of the Church have cast off clothing of every kind. They may be seen in the basement on Friday afternoon.

——————————————–

This evening at 7 PM there will be hymn singing in the park across from the Church. Bring a blanket and come prepared to sin.

——————————————–

Ladies Bible Study will be held Thursday morning at 10 AM. All ladies are invited to lunch in the Fellowship Hall after the B. S. is done.

——————————————–

The pastor would appreciate it if the ladies of the congregation would lend him their electric girdles for the pancake breakfast next Sunday.

——————————————–

Low Self Esteem Support Group will meet Thursday at 7 PM. Please use the back door.

————————– ——————

The eighth-graders will be presenting Shakespeare’s Hamlet in the Church basement Friday at 7 PM. The congregation is invited to attend this tragedy.

——————————————–

Weight Watchers will meet at 7 PM at the First Presbyterian Church. Please use large double door at the side entrance.

——————————————–

The Associate Minister unveiled the church’s new tithing campaign slogan last Sunday: ‘I Upped My Pledge – Up Yours!

Ehe ich selbst für eine Pfarrstelle verantwortlich war, war mir nie bewußt, was für ein heiß umkämpfter Markt Pfarrämter wohl sind.

Immer mal wieder rufen -meist weibliche- Vertreter von irgendwelchen Kirchenbedarfsgeschäften an. Ob ich nicht das supergünstige Angebot für Häkelbeffchen, lange Unterhosen in liturgischen Farben, Glückwunschkarten im Kukidentdesign oder das Online-Predigtabonnement annehmen möchte. Das alles würde mir die Arbeit ja soooo erleichtern, ich bräuchte mich um nichts mehr kümmern und auch nicht mehr selbst denken.

Der Wortschwall, mit dem sie auf mich einsprudeln ist meistens gewaltig, die haben sich wohl auf ebenso wortgwaltige Gesprächspartner am anderen Ende eingestellt.
Ja, ich erwähne bewusst nur die Gesprächspartner.

Wohl haben sowohl meine Landeskirche als auch alle anderen Landeskirchen in Deutschland seit buchstäblich -zig Jahren die Frauenordination eingeführt. Doch scheint sich dies noch nicht bei unseren ach so kundenorientierten Kirchenbedarfsmarketingstrategen herumgesprochen haben.

Wohl scheinen sie in der Lage zu sein, die Telefonnummer des Pfarramts ausfindig zu machen und auch genau zu wissen, welche Artikel und Schnäppchen ich aus ihrem unsagbar günstigen Angebot ich jetzt unbedingt brauche.

Das beste Beispiel für die Kundenorientierung ist immer der Gesprächseinstieg:

*Klingelingeling*
K: Kanzelschwalbe.
M-S: Ja, guten Tag, mein Name ist Müller-Schnellsprech. Ist denn der Herr Pfarrer zu sprechen.
K: Sie sprechen mit „dem Herrn Pfarrer“.
M-S: Oh…..

Ja, Frau Müller-Schnellsprech. Das nenne ich Kundenorientierung. Immer das passende Angebot für den „Herrn Pfarrer“ zu haben. Gezielte Kundenbetreuung.
Vielleicht sollten Sie nach -zig Jahren der Frauenordination mal Ihr Angebot auf die speziellen Bedürfnisse der „Frau Pfarrerin“ anpassen.

Wie wär´s mit Lippenstift in den kirchenjahreszeitlich passenden liturgischen Farben.
Jetzt ist ja bald grün dran. :-)

Eben habe ich mich über diese Meldung der sonst von mir geschätzten Frankfurter Rundschau geärgert.

Zunächst einmal Glückwunsch, Eva Brunne, zur Wahl zur Bischöfin in Schweden.

Was mich an der Pressemeldung ärgert, ist dass die gute Frau auf ihre Sexualität reduziert wird.
Nur wenig wird gesagt über ihre bisherige Arbeit in der Kirche- über ihre theologische Qualifikation etc.

Es ist schön, dass es in einigen Kirchen wohl weniger Diskussion um die Ordination/Weihe von Schwulen und Lesben gibt. Ich unterstütze das voll und ganz.

Ich habe während meines Studiums auch schwule und lesbische Studienkolleginnen und -kollegen gehabt.
Einige leben ihre sexuelle Orientierung selbstbewusst und mehr oder weniger offen (zugegebenermaßen teilweise im Ausland).
Andere sind daran zerbrochen, weil sie den Eindruck hatten, dass sie als Person in der Kirche unerwünscht sind- und das obwohl ich mir gerade diese als gute Theologinnen und Theologen und einfühlsame Seelsorgerinnen und Seelsorger vorstellen kann.

Zeitungsmeldungen wie die obige tragen sicher ein Stück dazu bei, dass homosexuelle Menschen in ihrem Platz in Kiche und Gesellschaft nicht nur wahrgenommen, sondern hoffentlich auch akzeptiert werden.
Schade nur, dass die tatsächliche Arbeit, die schwule und lesbische Geistliche leisten, meist nicht in den Blick kommt, weil sie eben auf ihre sexuelle Orientierung reduziert werden.
Einer der bekanntesten US-Amerikanischen Bischöfe der Episcopal Church ist Gene Robinson (der in dem FR-Artikel auch erwähnt wird).
Warum?
Weil er schwul ist. Weil er genau deshalb nicht zur Lambeth-Konferenz letztes Jahr eingeladen wurde. Weil er deshalb immer wieder weltweit in den Medien ist.
Leider erfährt man viel zu wenig über seine Arbeit als Bischof.

Schade eigentlich.
Gottes Segen für Dein Amt, Eva Brunne!

Vorher, als ich wartete wie mein Drucker in aller Seelenruhe ein Blättchen nach dem anderen ausspuckte, konnte ich immer mal wieder aus dem Fenster auf die Straße schauen.
Wenn da mehr als 3 Autos hintereinander parken, ist immer was besonderes los. Land eben.

Vorher war die Straße komplett zugeparkt. Und es kamen immer mehr Autos mitsamt ausschließlich weiblicher Besatzung. Ich fragte mich, was da wohl los sei.
Und dann fiel es mir ein.

Heute ist Marienwallfahrt.

Jaja, Ihr lest richtig.
In „meiner“ Kirche steht ein kleiner, aber feiner spätgotischer Marienaltar, dessen Hauptbild eine wunderschön geschnitzte Pieta ist.

Dieser Altar war schon immer Ziel von Wallfahrten. Auch nachdem die Reformation vor mehr als 450 Jahren in unserer Gegend Einzug hielt.

Und so kamen heute wie jedes Jahr einmal im Marienmonat Mai die Frauen aus der (vorwiegend katholischen) Nachbargemeinde zu ihrer Wallfahrt.
Ich erinnerte mich auch daran, dass die Mesnerin mir deswegen heute Mittag Bescheid gab.

Ich war nur der Meinung, dass Wallfahrten urspürnglich zu Fuß oder hoch zu Ross stattfanden.

Haben die Frauen den Begriff -womöglich auch wetterbedingt- ganz wörtlich genommen und haben eine Wallfahrt unternommen?
Das ist also moderne Spiritualität.

Mal wieder Pfarrerinnendasein live:

Eben (mein heiliger Montag!) rief Frau K. an:
„Ich weiß, Sie haben heute frei [schön, warum rufen Sie dann an???]. Aber ich muss unbedingt wissen, wann nächstes Jahr die Konfirmation ist. Wir haben schon seit zwei Jahren reserviert, jetzt braucht die Wirtschaft eine Bestätigung des Termins.“

Aha.

Ich habe die Dame bewusst noch nie in der Kirche gesehen.

Vor kurzem war ich bei einem Kollegen im Gottesdienst.
Es hat gut getan, nicht selbst den Gottesdienst „halten“ (im wörtlichen Sinn“) zu müssen, sondern einfach da sein zu dürfen, wie ich war. Und das war müde, abgespannt, mit dem Wunsch nach Zuspruch.

Soweit so gut.

Ich schätze ihn als Prediger und auch die Musik bei ihm im Gottesdienst ist immer sehr gut.
Bei der Abendmahlsliturgie sind mir allerdings so „Kleinigkeiten“ aufgefallen, die mich gestört haben.

Die Einsetzungworte hat er abgelesen, dabei die Nase immer ordentlich im Manuskript gehabt.
Auch waren die Elemente noch abgedeckt auf dem Altar und wurden, aus oben genanntem Grund, nicht gezeigt.
Ich möchte die Elemente sehen- Brot und Wein- wissen, was sie sind. Wer das ist.

Ich möchte keine lieblose Liturgie- auch wenn ich wusste, dass es meinem Kollegen aufgrund eines Zahnarztbesuches und nicht vertragener Betäubung an jenem Tag nicht gut ging.

Für mich ist das Abendmahl so wichtig- die Zuwendung der Liebe Gottes. Da möchte ich keine runtergelesenen Einsetzungsworte. Da möchte ich auch keine lahmen Lieder. Da ist mir eine feierliche, liturgische Präsenz wichtig. Die Liebe zum Detail. Die richtige und stimmige Inszenierung des Gottesdienstes.

Damit Kirche fröhlich wird. Denn wir haben allen Grund zum fröhlich sein.