Mit den „Psalmenübertragungen nicht nur für Kinder“, wie es der Untertitel sagt, hat das Team der Herausgeberinnen und Herausgeber ein Buch für die Praxis geschaffen.

109 Psalmen wurden in eine zeitgemäße Sprache übertragen, ohne jedoch den vertrauten Klang der Lutherübersetzung aufzugeben. Alle Psalmen haben Kehrverse, die es ermöglichen, den Psalm auch mit Kindern zu sprechen, da diese dann den einfach zu merkenden Kehrvers sprechen können. Desweiteren gibt es auch noch Psalmen aus unserer Zeit, sowie eine Anleitung zum Formulieren eigener Gebete.

Die Psalmen sind nach Nummern geordnet, jedoch steht bei jedem Psalm noch ein Vorschlag zur thematischen oder kirchenjahreszeitlichen Verwendung. Auch ein gutes Stichwortverzeichnis im Anhang macht den Gebrauch einfach.

Ich verwende diese Psalmenübertragungen oft in Familiengottesdiensten, doch sind sie, wie es der Titel sagt, nicht nur für Kinder.

Dir kann ich alles sagen, Gott
Verlag am Birnbach, 2007
ISBN 978-3-86508-510-8
191 S.
€ 13.80

Our „liturgical vestments“ aren´t real vestments. It´s the good old preaching gown with geneva-strips.
Talar_a
Although many people nowadays regard that garb as vestments with a deeper liturgical meaning.
It´s not liturgic. It has an academic background.
Basta.

Altough albs and stoles are allowed in my (lutheran!) church and get more and more common.
I don´t know if I´d wear alb and stole if I had one- that´s currently out of question because it´s a matter of money.

But I surely learned about the long tradition of liturgical vestments in some denominations. And I must say, some are really beautiful.

But, thanks to Peacebang, I came across some other vestments. Which are uggggggggly. Which shouldn´t be worn. Because they are distracting. They are liturgical fahion no gos.
No. Don´t eva wear them. Nononono!

This way for some amusement.

My „favourite“

Vor kurzem kam im Kirchengemeinderat der Wunsch auf, das gemeinsame Singen im Gottesdienst zu stärken.
Wer mich kennt, weiß, dass damit bei mir offene Türen eingerannt werden.

Allerdings sagen viele meiner Gemeindeglieder, dass die „neuen“ Lieder im Gesangbuch reichlich unbekannt seien. Nun ist das „neue“ Gesangbuch ja schon vor 10 Jahren veröffentlich worden. Damit ist eigentlich genug Zeit gewesen, um die „neuen“ Lieder ausgiebig zu singen und damit einzuüben. Sie immer wieder mal im Gottesdienst einzubringen und damit gemeinsam zu lernen. Und es gibt wirklich schöne „neue“ Lieder (die sooo neu ja auch nicht mehr sind).

In beiden meiner Gemeinden ist das aber nicht der Fall. Oftmals wähle ich Lieder für den Gottesdienst aus, von denen ich zu 100% überzeugt bin, dass sie die Gemeinde kennen müsste. Und oft bin ich dann überrascht, wenn statt einem kräftigen Gemeindegesang hauptsächlich ratloses Schweigen mit Orgelbegleitung herrscht.

Wenn die „neuen“ Lieder schon nicht bekannt sind, dann ja wohl die „alten“. Dachte ich mir.
Und so wurde heute ein alter Hymnus, das „Komm, heiliger Geist“, als eines der Gemeindelieder ausgewählt.
(EG 126- Melodie hier

(Ich selbst verbinde mit diesem Hymnus eine wunderbare Erfahrung des Heiligen Geistes letztes Jahr in Neuseeland guckstu)

Aber auch dieser alte Hymnus war der Gemeinde nicht bekannt.
Von wegen inbrünstiger Bitte um den Heiligen Geist. Diese Melodie scheint schon wieder zu alt gewesen zu sein. Sie entstant immerhin um 1000 nach Christus.

Also, ist das Lied wieder „zu alt“. Aber auf jeden Fall unbekannt.

Aber, liebe Leute, damit macht Ihr mir die Liedauswahl echt schwer. Ich singe gerne „neue“ moderne Lieder, am liebsten aus der ganzen Welt. Ich schätze aber auch zunehmend den Schatz unserer Tradition. Die alten Hymnen, die seit Jahrtausenden in der Kirche gesungen und damit gebetet wurden.

Aber was die Liedauswahl zur „Stärkung des gemeinsamen Singens“ angeht, bin ich ratlos.
Ich wollt moderne Lieder, wollt neue Lieder, wollt viel und kräftig gemeinsam singen.

Die modernen sind zu modern. Die alten zu alt.
Ja- watt denn nu?

Ich werde Euch trotzdem oder gerade deshalb immer wieder die „unbekannten“ Lieder zumuten. Damit Ihr sie kennen lernt. Wie wärs denn, wenn Ihr die unbekannten Lieder dann daheim in der Woche nach dem Gottesdienst singt und somit übt?
Dann sind sie bald nicht mehr so unbekannt. ;-)

Those of you who know me personally do also know that I am very fond of the beautyful Anglican liturgy.

I´ve been watching some church services online fromThe National Cathedral in Washington for the last couple of months.

They broadcast all their services online – either on a live-stream or on demand.

I´m currently watching the 9am Christmas-day service and I really like the children´s homily.
(You might have to go to the archives if you´d like to look up past services- but the homepage is very well made and it´s easy to find your way round.)
And its always a treat to listen to the beautiful music they have in their services. A very good choir and a passionate organist who always plays beautifully.
And to me its also interesting to getting to know a different tradition of preaching. The often invite some guest-preachers so they get a wide range of different sermon-styles.

And its very helpful download the service sheets to follow the hymns (also with music- I really appreciate that) and liturgy.

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Rejoice greatly, O daughter of Zion; shout, O daughter of Jerusalem: behold, thy King cometh unto thee: he is just, and having salvation; lowly, and riding upon an ass, and upon a colt the foal of an ass.
Zechariah 9, 9+10

Here I found a blessing for justice offered by The Most Rev. Katharine Jefferts Schori, Presiding Bishop of The Episcopal Church (USA).

May God bless you with discomfort,
At easy answers, half-truths, and superficial relationships,
So that you may live deep within your heart.
May God bless you with anger,
At injustice, oppression, and exploitation of people,
So that you may work for justice, freedom, and peace.
May God bless you with tears,
To shed for those who suffer from pain,
rejection, starvation, and war,
So that you may reach out your hand to comfort them
and turn their pain to joy.
And may God bless you with enough foolishness,
To believe that you can make a difference in this world,
So that you can do what others claim cannot be done.
Amen.

Amen!