Our „liturgical vestments“ aren´t real vestments. It´s the good old preaching gown with geneva-strips.
Talar_a
Although many people nowadays regard that garb as vestments with a deeper liturgical meaning.
It´s not liturgic. It has an academic background.
Basta.

Altough albs and stoles are allowed in my (lutheran!) church and get more and more common.
I don´t know if I´d wear alb and stole if I had one- that´s currently out of question because it´s a matter of money.

But I surely learned about the long tradition of liturgical vestments in some denominations. And I must say, some are really beautiful.

But, thanks to Peacebang, I came across some other vestments. Which are uggggggggly. Which shouldn´t be worn. Because they are distracting. They are liturgical fahion no gos.
No. Don´t eva wear them. Nononono!

This way for some amusement.

My „favourite“

Also- ich komme gerade von der Feier zurück.
Es war eine wirklich schöne Feier. Normalerweise gehe ich ja meist nicht zu den Feiern mit, weil ich da meist völlig fehl am Platz bin. Aber das Paar heute bestand darauf. Beide kenne ich auch schon etwas besser, da sie regelmäßig in den Gottesdienst gehen. Und ich verstehe mich mit beiden wirklich gut.
Außerdem sagte man mir, dass ich nicht ganz unschuldig sei, dass die beiden nach über 10 Jahren Beziehung jetzt endlich noch den Hafen der Ehe anlaufen.
Bei einem Spiel war mein „Gewinn“, dass ich die beiden zu einem WEihnachtsmarktbummel im Dezember einladen soll. Das mache ich wirklich gerne- ich freu mich schon drauf.

Der Gottesdienst lief auch gut- bis auf die Tatsache, dass ich zwei Seiten überblättert habe und die gesamten drei Schriftlesungen vergaß. *andieStirnpatsch*
Fiel aber niemandem auf. :D

Das Wetter war sonnig, warm, aber nicht heiß.
So entschied ich mich für meinen neuen, schwarzen Hosenanzug mit einer leicht rosa-braun-weiß gestreiften Bluse aus London. Hat gepasst.
Dazu eine schicke Hochsteckfrisur.

Ich habe morgen (!) eine Trauung zu halten, bei der ich auch nachher zur Feier eingeladen bin.

Das Paar ist um die 50, geht regelmäßig in den Gottesdienst und wäre zutiefst enttäuscht, wenn ich nicht käme.
Also muss (und will) ich zur Feier.

Die Frage ist nur: Was soll ich anziehen?
Die Wettervohersage ist: heiß und schwül

Für die Trauung selbst kommt nur eine dunkelgraue Leinenhose und ein leichtes Shirt unter dem Talar (6 Meter Wollstoff- kuschlig aber warm!) in Frage.

Für die Feier muss ich mich also umziehen, denn im Shirt (womöglich ärmellos) und einer bis dahin verknitterten Leinenhose kann ich nicht zur Feier kommen.

Jede Form von Hosenanzug scheint zu warm zu sein.

Ich habe verschiedene Optionen:

-Ein leichtes, sonnengelbes Sommerkleid, ärmellos und ziemlich kurz.
-ein weniger leichtes schwarzes Etuikleid, auch kurz, ärmellos
- einen Baumwollwickelrock aus Thailand, lang, königsblau mit Goldstickerei, dazu ein goldenes ärmelloses Top

Die beiden Kleider scheinen mir ein wenig zu sexy zu sein. Immerhin bin ich ja nicht als Familienmitglied oder eine gute Freundin bei der Feier.
Außerdem sind meine Beine ziemlich verstochen und nicht gerade vorzeigbar.
Bei dem langen Rock aus Thailand bin ich aber unsicher, ob der nicht zu schlicht für eine Hochzeit ist.

Ich merke gerade, das tendiert alles zu ärmellos. Ich habe heute gelesen, dass das kniggemäßig doch nicht so ok ist, auch bei uns in Dtl. nicht.

Also doch Hosenanzug? Oder Sommerkleid?
Kostüm?- Da müsste ich aber Strümpfe dazu tragen. Das ist mir zu warm.

Och menno- ein Mann könnte jetzt einen leichten Sommeranzug tragen und dann hat sich das erledigt. Warum haben wir Frauen immer solche Kleiderprobleme?

Habt Ihr noch einen schnellen Rat? Mädels, was meint Ihr?

Dass ich als Pfarrerin, die (noch) einigermaßen jung ist und auch sonst nicht unbedingt ins Klischee passt (oder passen will) mal den einen oder anderen Kommentar über mein Aussehen, Figur, Kleidung etc abbekomme, damit habe ich mich mittlerweile abgefunden.
Nach beinahe fünf Jahren war ich bis heute auch der Meinung, dass ich so ziemlich alles an Kommentaren bezüglich meines Äußeren gehört habe, die es zu hören gibt.

Ich finde es nach wie vor unverschämt, wenn Leute meinen, sich über die Figur (auch wenn sie schlank ist) oder das Aussehen der Pfarrerin (oft noch in meiner Gegenwart) auslassen zu müssen.
Klar ist das positiv gemeint. Aber ich will schließlich gute Arbeit als Pfarrerin leisten und nicht über mein Äußeres bewertet werden.
Jaja, ich weiß, das Aussehen spielt bei Frauen leider immer eine größere Rolle als bei Männern.
Und Frauen in öffentlichen Funktionen und Ämtern scheinen es da besonders schwer zu haben.

Natürlich lege ich Wert auf gutes, gepflegtes Aussehen, weil es für mich eine Frage der Professionalität ist, dem Anlass angemessen gekleidet, frisiert und ggf. auch geschminkt zu sein.
In die Schule gehe ich anders als wenn ich bei einem offiziellen Anlass ein Grußwort im Namen der Kirchengemeinde sprechen muss.
Zu ersterem gerne die geliebte Jeans und (gebügeltes) T-Shirt. Zu letzterem aber auf jeden Fall Kostüm oder Hosenanzug.

Den allerschärfsten Kommentar habe ich heute Abend gehört.
Ich war bei der Verabschiedung meines Kollegen W. Im Namen des Kollegenkreises, von dem auch einige anwesend waren, incl. rk Kollege, sprach ich ein Grußwort und überreichte ein kleines Abschiedsgeschenk.

Beim anschließenden Stehempfang kam ein Mann, ca 60, auf meinen Kollegen D. und mich zu.
Er sagte, das Grußwort sei schön gewesen und ich sähe heute so „adrett“ aus.
Kollege D., der mit Komplimenten mir gegenüber sehr großzügig ist (der darf das, weil er auch meine Arbeit als Pfarrerin sieht und wertschätzt), meinte dann nur, ja, auf die Kollegin Kanzelschwalbe ließe er nichts kommen.
Daraufhin wieder dieser Mann: „also als ich Sie das letzte Mal gesehen habe, da hatten Sie die Haare so offen und hätten dringend mal wieder zum Frieseur gemusst.“
*sprachlosbin*
Hallo? Geht´s noch?

Kollege D. rettete dann irgendwie die Situation, aber ich war völlig schockiert angesichts dieser Dreistigkeit des Mannes. Meinen männlichen Kollegen passiert so etwas in dieser Direktheit und Unverblümtheit sicher nicht.

Als der freundliche Komplimentemacher sich dann verabschiedete, konnte ich mir nicht verkneifen, ihm zu sagen, dass ich ihm das nächste Mal Bescheid gäbe, falls ich wieder zum Friseur gehe. Ich dachte, damit würde ich ihm deutlich machen, dass er gewisse Grenzen überschritten hat.
Und was sagt der: Naja, damals hatten Sie´s ja auch wirklich nötig.
*völligentsetztbin*

Ich weiß es nicht, warum manche Menschen denken, sie könnten mich so direkt und unverblümt auf mein Aussehen ansprechen.
Ganz ehrlich- machen das die Leute auch bei den LehrerInnen ihrer Kinder, ihrem Arzt oder der Rechtsanwältin?
Wenn nicht- woher nehmen sie dann das Recht, dies bei der Pfarrerin zu tun?

Nach einem Jahr munterem Gezwitscher soll es eine kleine Neuerung als Dank für alle regelmäßigen Leserinnen und Leser geben, aber auch für diejenigen, die vielleicht eher zufällig hierher kommen.

Im „Hintergrund“ sehe ich immer wieder auch Schlagworte, durch die mein Blog gefunden wurde.
In unregelmäßigen Abständen, werde ich also etwas zu diesen meistgesuchten Schlagworten, aber auch zu konkreten Anfragen schreiben.

Heute früh kam der Gästebucheintrag von Malwine, einer „zufälligen“ Leserin, die bald selbst auf der Kanzel stehen wird.
Da das Thema Kleidung gerade bei Frauen eine große Rolle spielt, werde ich die Gedanken der Leserin mal aufnehmen. Sie schreibt:

Ich mache mir jetzt schon Gedanken zum Thema Bekleidung: bin mit 1,85m Körpergröße und Schuhgr.43 reich gesegnet (ganz zu schweigen von zu niedrigen Pulten auf der Kanzel…).

Ja, das Thema Kleidung ist wichtig- wichtiger oft als uns lieb ist. Denn wir vermitteln dadurch non-verbale Botschaften.
Gerade als junge Frauen, wenn wir uns modisch kleiden, passen wir oft so gar nicht ins Klischee von Kirche und Gottes Bodenpersonal. Selbst durch unsere Kleidung transportieren wir dann die Botschaft: „Hey, so altbacken wie Ihr Euch Kirche vorstellt, sind wir doch gar nicht. Schau doch mich an.“

Gestern erzählte mir auch ein Gemeindeglied, dass er meinen Vorgänger einmal beinahe nicht ins Haus lassen wollte, weil der einen so zotteligen und ungepflegten Bart hatte, dass der Besuchte eher an einen Hausierer dachte als an den Pfarrer (klar, in einem Dorf wie meinem, könnte man den Pfarrer schon kennen- das „erledigt“ sich oft auch durch einen Gottesdienstbesuch).
Doch der Bericht zeigt: Kleider bzw. das entsprechende Aussehen machen Leute.

Jetzt aber zur Anfrage von Malwine:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein „Business-look“ meist nicht verkehrt ist. Bei allen „offiziellen“ Anlässen habe ich den Eindruck, damit richtig angezogen zu sein, ein Stück Vertrauenswürdigkeit und trotzdem Jugendlichkeit und Modebewußtsein zu transportiern. (Klar, gehe ich auch mit Jeans und T-Shirt in die Schule und den Konfirmandenunterricht) Aber reden wir mal eher von den „offizielleren“ Anlässen wie Gottesdienst, Besuche, Gemeindeveranstaltungen, Grußworte und sonstigen Repräsentationsaufgaben.

Da die Leserin 1, 85m groß ist, fange ich mit dem größten Problem an- den Hosen.

Mein absolutes Basic-Teil ist ein schwarzer Hosenanzug.
Ich bin zwar „nur“ 1,78 m groß, weiß aber wie schwer es ist, entsprechend lange Hosen zu bekommen, die keine Jeans sind.
Mein Hosenanzug habe ich mir vor 5 Jahren, vor dem Vikariat, auf der Durchreise in Thailand maßschneidern lassen. Ich bereue diese Entscheidung nicht.
Ich trage ihn zu Gottesdiensten, Beerdigungen etc. Zu anderen offiziellen Anlässen ebenso. Manchmal auch nur die Hose mit einem anderen Blazer, meist aber eben doch den ganzen Anzug.
Frabe in das Ganze bringe ich durch farbige Blusen- wer sagt, dass man nur schwarz-weiß tragen darf.
Auch ein bunter Schal kann etwas „pep“ hineinbringen- ich selbst bin aber keine Schal-/Tuchträgerin.

Vielleicht wäre es auch für Dich eine Überlegung, die Euros in einen(!) guten Hosenanzug zu investieren.
Da weißt Du dann, dass er passt und richtig sitzt. Vielleicht wäre das ja ein entsprechendes Examensgeschenk?

Ansonsten versuche ich auch immer Jeans, die es glücklicherweise in Langgrößen gibt, mit einer Bluse oder einem Blazer aufzupeppen und „businesstauglich“ zu machen. Dazu trage ich bevorzugt gut tailliert geschnittene Blazer.
Und natürlich nicht die ausgewaschenen Jeans, eher mal eine schwarze oder dunkelblaue. Ich finde, das geht auch für Geburtstagsbesuche, Kirchengemeinderatssitzungen etc.

Dazu ein paar schicke Schuhe.
Leider lebt Malwine auf großem Fuß. Dazu kann ich nicht viel sagen. Aber als Frau hat man mit Größe 43 sicherlich Probleme, gute, schicke, bequeme und dann auch noch bezahlbare Schuhe zu finden.
Achte beim Schuhkauf darauf, dass Du ein Paar- vorzugsweise schwarze Schuhe, passend zum Talar- findest, in denen du gut stehen kannst. Lauf und steh ruhig mal 20 Minuten im Schuhgeschäft Probe.
Auch da hat es sich für mich bewährt, eher auf Qualität als auf den Preis zu achten. Meine „Talarschuhe“ sind mit die bequemsten Schuhe, die ich habe. Und das ist wichtig, weil ich sie oft trage- nicht nur zum Gottesdienst.

Damit wären die wichtigsten Basics schon einmal besprochen.
Beim Talarkauf empfehle ich Maßanfertigung. Auch das ist eine Investition in die Zukunft, die sich bezahlt macht. Sparen wäre völlig fehl am Platz. Überlege Dir, was Du willst im Blick auf Sonderausstattung und wenn Du die Möglichkeit hast, trage mal verschiedene Stoffvarianten Probe. Oft kommen die Talarschneider ja ohnehin zu Beginn des Vikariates in die Kurse und das Maßnehmen und die Anprobe werden zu einem richtigen Event, das zudem noch Spaß machen kann.
In meinem Fall hat die Schwalbenmama die Finanzierung als verspätetes Examensgeschenk übernommen. Was mich sehr gefreut hat.

Jetzt noch das Problem mit der Kanzel und der nicht vorhandenen Höhe des Lesepultes auf derselben.
Auch ich hatte das in einer meiner beiden Kirchen.
Die ersten Predigten hielt ich in leicht gebückter Haltung. Dabei fühlte ich mich nicht wohl und wurde durch die rhetorisch ungünstige Haltung vom Wesentlichen abgelenkt. Und die Gemeinde wahrscheinlich auch.

Doch ich habe das Glück, einen Orgelbauer in der Gemeinde zu haben.
Dem klagte ich mein Leid. Und er half mir ganz praktisch.
Unsere Kanzel ist aus Holz. Er nahm einfach den Aufsatz des Lesepultes ab und setzte einfach- nicht verleimt- ein ca. 10 cm hohes Holzstück ein- dann kam der Aufsatz wieder drauf und man sieht fast nichts.
Für mich ist das ein Geschenk des Himmels.

Ich wünsche Dir, dass Du auch so jemanden findest, der Dir da mit einer kreativen Lösung hilft.
Sprechenden Menschen kann ja bekanntlich geholfen werden.

Ich musste raus heute Nachmittag. Die ganze Woche bin ich irgendwie nur am rumhecheln gewesen, damit ich die morgige Trauung, sowie die Konfirmation für Übermorgen irgendwie fertig kriege. Die Trauung ist soweit druckfertig, für die Konfirmation fehlt nur noch die Predigt.

Also dachte ich, ich mache heute Nachmittag mal spontan zwei, drei Stündchen blau und geh Shoppen.
Lauter so Zeug, das man in der Pampa halt nicht bekommt.

Also bin ich ins große Einkaufszentrum 15 km entfernt gefahren.
Das einzig nette war, dass ich die Besitzerin meiner Reitbeteiligung getroffen habe, die mir gleich Bilder meiner früheren Reitbeteiligung mit dickem Fohlenbauch zeigte.

Zum Mittagessen gönnte ich mir bei den „Kollegen“ mit dem Fischlogo ein eher mäßiges Sushi.
Einmal und nie wieder. Lohnt nicht.

Dann zum Optiker, Kontaktlinsenmittel einer bestimmten Marke kaufen.
„Nein, die führen wir nicht“.

Ok, danke- vergebliche Mühe, aber ich habe ja noch anderes vor.
Dann schnell in das große Kaufhaus.
Nach fünf Jahren, in denen ich für fast alle Gottesdienste den gleichen, immerhin maßgefertigten Hosananzug, trage, wollte ich mich mal umschauen was es so gibt.
Nadelstreifen wären auch nicht schlecht.

Doch dann- Frust pur.
Im ganzen Geschäft sah ich weit und breit keine Hose in Langgröße.
Nach einer Weile vergeblichen Suchens fragte ich eine Verkäuferin nach Langgrößen.
„Oh, ja, wir haben Platz gebraucht, deshalb haben wir die weggehängt. Aber meine Kollegin da hinten hilft Ihnnen gerne weiter.“

Ich also zur Kollegin getrabt.
Und – voila- sie hatte genau eine Hose in Langgröße vorrätig. Schwarz.
Zwei Nummern zu groß für mich.

Ich sah von einem Einkauf ab und verließ das Geschäft.

Daraufhin steuerte ich ein Schuhgeschäft an. Für eine bevorstehende Hochzeit suche ich ein paar hübsche und bequeme Slingback-Pumps, die ich dann auch mal im Gottesdienst als Alternative zu meinen „Talarschuhen“ tragen kann.

Die Verkäuferin hatte genau ein Modell in meiner Größe vorrätig.
So ganz häßliche mit Netzmuster.
Ich schüttelte mich innerlich und verließ das Geschäft.
Dann ein Kaffee bei einer großen Kaffeehauskette- da weiß man wenigstens was man bekommt.
Vorausgesetzt, man kennt die Terminologie.
In NZ trinke ich bei der gleichen Kette immer ein „flat white“.
Angesichts der auch in Deutschland auf Englisch geschriebenen Getränkekarte, versuchte ich mein Glück und bestellte einen „flat white.“
Die Dame am Tresen sah mich fragend an.
„Was möchten Sie denn?“
Ich: „Naja, sowas wie einen Milchkaffee“.
Sie: „Ach, sie meinen den Caffe latte.“
„Ja, einen Caffe latte, klein,bitte.“
Sie: „also Tall.“
Ich: „Nein, halt die kleine Portion.“
Sie: „Das ist bei uns Tall“ (kleine Anmerkung: die weiteren Größen heißen dann irgendwie grande und magnum oder so….)
Ja, den meinte, bestellte und bekam ich dann schließlich auch.

Uff- wenigstens etwas erfolgreich erledigt.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich ernsthaft gefragt, ob in meiner Allgemeinbildung etwas schief gegangen ist.
Kann ich mich nicht verständlich ausdrücken? Beherrsche ich die deutsche Sprache so schlecht?
Oder habe ich schlichtweg einen Sprachfehler, der es mir unmöglich macht, mich zu verständigen?

Ich kam zu dem Entschluss, dass das Problem dieses Mal ausnahmsweise nicht bei mir liegt.
Oder doch? Schließlich hätte ich ja nicht so groß wachsen müssen. Schließlich könnte ich ja auch Kleidergrößen tragen, die gerade im Geshcäft vorrätig sind. Schließlich könnte ich mich ja bei der Kaffeekette im Voraus informieren, was ich möchte. (Dass Frauen auch immer so entscheidungsunfreudig sein müssen…!)

Ach ja- zum Schluss bin ich in einen Schuhladen einer „Billigkette“:
Eine freundliche Verkäuferin fragte mich, was ich denn suche, zeigte mir das (erstaunlich große) Angebot und beriet mich fachkundig.
Zu guter Letzt erstand ich immerhin ein paar schicke Schuhe, die bequem sind, gut aussehen und mich nicht die Welt kostete.
Ein echter Frustkauf.

It was the first sunny spring-day today.

So everyone in the neighourhood was either gardening or doing some spring-cleaning. As I walked by a neighbour asked me: „There´s one question I always wanted to ask: Why do clergy do always wear black?“

I took a quick look on my lower body parts and realized I was waring all black.
My answer was quite simple: „Because I come from a funeral.“

She understood.

On the second thought about that question I explained that I don´t know why clergy „always“ wear black. I know that some denominations do so for various reasons.
My denomination (Lutheran) doesn´t and no-one even wears the clergy collar.
I acutally really love bright colours and I think I wear them quite often.
I just wonder why people assume that clergy always wear black.
(I know- some clergy could easily wear some more colour and also some more professional colours).

Anyway- when I went out tonight for a youth-meeting I wore my favourite blue Jeans, a black (!) T-Shirt and a red jersey and my favourite red pumps. And my beloved red leather-jacket.
Someone called me „Lady in red“.

And a colleague of mine wore a red T-shirt and a orange jacket. (Uggh!!!) But it wasn´t „allways“ black.

My dear colleages: Please do think about some bright colours in your wardrobe. Although it is the season of Lent we preach the message of hope and love.
Please live and embody it!

Momentan grassiert die Seuche.

Nicht nur ich bin vom Erkältungsvirus befallen.
Nein, momentan sind auffallend viele Beerdigungen. Gerade komme ich von der zweiten diese Woche zurück. Das ist für meine Gemeinde eher unüblich. Von September bis Mitte Dezember war gar nichts, seitdem aber mindestens 5 oder so.

Gerade jetzt im Winter ist das Wetter ja meistens nicht so dolle.

Oftmals findet der Gottesdienst in der Kirche statt, danach gehts dann auf den Friedhof zur Beisetzung.
Für mich stellt das kleidertechnisch eine gewisse Herausforderung dar.
Die Kirchen sind gut geheizt, dann beginnt man unter dem Talar zu schwitzen, weil man ja schließlich schon die warmen Sachen für den Friedhof angezogen hat.
Die Erkältung ist vorprogrammiert….

Nun habe ich eine Methode gefunden, die ganz gut funktioniert.

Das ist mein Bestattungsoutfit für nass-kalte Wintertage.

Skiunterwäsche.
Dazu Wollsocken.
Die Füße kommen in schwarze Stiefel aus Glattleder mit einer Profilsohle. Das Glattleder hat sich bewährt. Es sieht gut aus, lässt sich nach matschigen Beisetzungen leicht reinigen und ist relativ wasserabweisend. Der Hunni dafür hat sich mehr als bezahlt gemacht. Als Extraluxus habe ich noch eine Einlegesohle aus Schaffell. Damit kann selbst ich als bekennende Frostbeule ganz gut leben.

Die schwarze Hose dürfte selbstverständlich sein.

Als Oberteil trage ich einen schwarzen Rollkragenwollpulli.
Da ist es gut darauf zu achten, dass der Rollkragen nicht zu sehr aufträgt.
Für den Gottesdienst kann ich den Rollkragen weit herunterklappen und trotzdem locker den Talar drüber tragen. Je nach Kälte kann jetzt noch ein Jackett drübergetragen werden.

In meiner jetzigen Gemeinde ist es so, dass die beiden Friedhöfe jeweils ein bißchen von der Kirche weg sind. Sprich die Trauergesellschaft und Sarg müssen auf den Friedhof fahren.

Diese Zeit nutze ich für mich.
Wenn Ihr könnt, zieht für die Gottesdienste keinen Mantel unter den Talar.
Da ich ja als erste hinter dem Sarg die Kirche verlasse, habe ich locker Zeit, einen Abstecher in die Sakristei zu machen und schnell den Mantel unter den Talar anzuziehen. Das verhindert, dass ich schon nassgeschwitzt aus dem Gottesdienst komme.

Bei Feierhallen, aus denen unmittelbar ans Grab gegangen wird, gibt es oft am Rednerpult so Heizstrahler. Da bestehe ich immer drauf, dass diese aus sind. Sonst tritt wieder das Problem des Schwitzens und der Erkältung auf, wenn keine Umziehpause möglich ist.

In meiner Umziehpause kann ich dann auch schnell den Rollkragen meines Pullis nach oben klappen. Dieser wirkt dann wie ein Schal. Klar sieht man ihn dann oben am Talarkragen, aber das fällt eigentlich nicht wirklich auf. Ich hasse es nämlich, wenn ich am Hals friere.

Als ebenfalls hilfreich haben sich schwarze Pulswärmer erwiesen. Man kann sie ganz leicht aus Sockenwolle stricken (lassen), einfach so wie das Bündchen zwei rechts-zwei links für ca. 15 cm, und diese dann an den Handgelenken tragen. Handschuhe auf dem Friedhof geht für Pfarrers ja gar nicht. Meine Pulswärmer hingegen kann ich dann wenn ich z. B. mit meinem Teil fertig bin und die Angehörigen sich verabschieden ohne Probleme bis zu den Fingerspitzen nach vorne ziehen. So habe ich trotz allem einigermaßen warme Hände.

Das einzige Problem ist der Kopf.
Ich habe zwar lange Haare, die gerade bei Kälte durchaus wärmen. Bei Beerdigungen geht das gar nicht. Bei uns in der Gegend ist es windig- da wehen mir dann die Haare ins Gesicht, die Leute sehen mich nicht mehr und alles wirkt ungepflegt und buchstäblich vom Winde verweht.
Also: Haare zurück. Zopf, Knoten oder was auch immer.

Leider ist das eine recht kalte Angelegenheit. Meine männlichen Kollegen tragen bei sowas wohl Barett. Meine Sekretärin hat zwar mal welche bei uns im Pfarramt gefunden, aber ich konnte mich noch nicht überwinden, mal so ein Ding zu tragen. Außerdem sind die dermaßen versifft, dass sie gründlichst gereinigt werden müssten. Dabei schimpfe ich jedes Mal innerlich über meinen kalten Kopf. Vielleicht, eines Tages….

There is a wedding-fair in my town this weekend.

The idea behind is quite easy: Various businesses which are involved with a wedding present themselves and offer their special wedding packages. Such as hairdressers, restaurants, gown-shops and fashion shows, car-rentals and and and.

And there is also an ecumenical stall where the RC and Lutheran churches present themselves, answer questions, provide information and also a cup of coffee.

I was there this afternoon, too. Its not a big trade-fair. Rather small and pretty familiar.
We had quite a lot of fun, some good talks and „the church“ was well recieved.

There was also enough time to have a look around and the opportunity to get yourself a professional (bridal) hairdressing.

Well- I´m not a bride but I love hair-ups for my long, curly brown hair. But its so hard to make it youself.
So I asked if I could get a classical hairdo.
It took them only 10 minutes. Now I got my „banana“ as we call it. The young hairdresser´s apprentice didn´t know at first what I really wanted. But she learned it from a colleague.
Its really great. Got quite some compliments for it. One of the general managers even said: „Wow- the classy look really suits you. You should wear it more often.“

Unfortunately I couldn´t take a photograph myself.
But this gives you an idea what it looks like:
source

But I went to a parish appointment afterwards. They all knew about the fair and „wow-ed“ my „bridal hairdo“.

I should really practice to do it myself. I usually see it on movies only. But it is really an elegant yet professional look
I even don´t want to go to bed as I like it so much. Well with the amount of hairspray they used for it I could probably sleep with it easily anyway.

Good night- in whatever shape your hairdo might be.

Having been a regular reader of the divine blog of Beautytips for ministers I´ve learnt my lesson how important it is to have a professional, well put together appearance when on duty. Be it clergy or whatever professional setting.

Today there was a clergy-meeting of all clergy who are involved in our local rest home.
Also a colleague who is currently on paternity leave (hail to all dads who do that!) was there.

His Jeans were really stained- was it mud from the playground or leftovers from yesterday´s lunch?
I didn´t really care. And it didn´t look professional at all.

BUT- please, if you slip out of your surely busy day of being a mum or dad- pleeeeeez do get changed. Just into a neat and clean pair of trousers or jeans. Same works with a shirt or jersey.
We all know how demanding it is to be a mum or dad. And you all do your jobs really well.

But you don´t have to display the menue and the activities of the past week on your shirt.

Gottit?

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